Hey! What's up California?

Im Mai 2018 erfüllte sich endlich ein langersehnter Traum: Mit frischen 21 Jahren und einer Freundin ging es auf einen zweiwöchigen Roadtrip durch Kalifornien und Nevada.
Für meine Freundin war es die erste Reise in die USA. Für mich hingegen war es das fünfte Mal und trotzdem freue ich mich immer wieder, wenn es Richtung Staaten geht.

“Once a year, go someplace you’ve never been before”

Daila Lama

Nach der Landung nahmen wir unseren Mietwagen, den wir über sunnycars.de buchten, entgegen. Die Kosten für einen Nissan lagen bei ca. 600 € für den gesamten Zeitraum, inklusive Vollkaskoversicherung ohne Selbstbeteiligung. Schon ging es los in unser zweiwöchiges Abenteuer…

Übernachten in Hollywood

Die Unterkünfte an der Westküste sind generell etwas teurer, aufgrund dessen entschieden wir uns dafür überwiegend in Hostels zu übernachten. Erstens ist es günstiger und zweitens ist es immer leichter Kontakte mit anderen Reisenden zu knüpfen. Um trotzdem etwas Privatsphäre geniessen zu können, buchten wir  jedes mal ein privates Doppelzimmer.

Das Banana Bungalow Hollywood Hostel stellt eigene, kostenfreie Parkplätze zur Verfügung, was von Vorteil ist, denn parken in Los Angeles ist wirklich eine Katastrophe. Zudem hatten wir ein einfaches Frühstück, bestehend aus Cornflakes, Milch, Toast, Peanut Butter, Kaffee und Tee, inklusive. Unser Zimmer war riesig. Es gestaltete sich sogar wie ein kleines Apartment, da noch eine kleine Wohnküche vorhanden war. Wir zahlten ca. 100 € pro Nacht/Zimmer. Mit diesem Preis ist durchschnittlich pro Nacht in L.A. zu rechnen. Ohne Schnick Schnack.

Unsere Tage in Los Angeles:

Insgesamt verbrachten wir sechs Nächte in Los Angeles, vier Nächte davon am Stück. Ich denke mal, dass man ganz pauschal sagen kann: Entweder man liebt diese Stadt oder man hasst sie. Ich hingegen liebe liebe liebe Los Angeles. Die Stadt hat so viele schöne Ecken und es ist nicht so überlaufen wie beispielsweise in New York City. Jap – Das Feeling an der Westküste ist definitiv entspannter als im Osten. 

Los Angeles, generell Kalifornien, verkörpern den Inbegriff von Freiheit. Alles verteilt sich, es gibt so viele unterschiedliche Orte und so viel Verschiedenes zu entdecken. Es sind nie zu viele Menschen an einem Ort und Hektik oder Stress existieren gefühlt nicht. In diesen zwei Wochen ist in mir ein Gefühl von Freiheit entstanden, wie ich es lange nicht mehr kannte.

What to do & where to eat in Los Angeles?

Los Angeles hat einiges zu bieten. Sonne, Strand, Shopping und hippe Restaurants. Hier ist garantiert für jeden Geschmack etwas dabei. In Los Angeles geht es nicht darum von einer Sehenswürdigkeit zur anderen zu hetzen, meiner Meinung nach muss man diese Stadt einfach „erleben“. Wir waren beispielsweise nicht in den Universal Studios oder im Disneyland. Los Angeles hat so viel zu bieten, dass es in nur wenigen Tagen kaum machbar ist, alles zu sehen. Lasst die Stadt einfach auf euch wirken und genießt das wahre „L.A.-Feeling“.

Vom Walk of Fame bis Malibu...

Shopping

Shopaholics kommen in Los Angels absolut auf ihre Kosten. Das Einkaufszentrum „The Grove“ ist nur eine der unzähligen Malls in Los Angeles. Wem die High-Class-Mode auf dem Rodeo Drive etwas zu teuer ist, sollte den Citadel Outlets unbedingt einen Besuch abstatten. Das Outlet Center liegt in der Nähe des Stadtzentrums und ist für  Schnäppchenjäger ein absolutes MUSS.

Melrose Avenue

Auf der Melrose Avenue findet ihr hippe Vintage – und Secondhandläden, leckere Acai Bowls und ausgefallene Street Arts, die sich super als Fotokulisse eignen. 

Venice Beach

Venice Beach ist einer der coolsten Orte in ganz Los Angeles. Wir haben hier unglaublich viel Zeit verbracht. Unzählige Restaurants, kleine Läden, Skater und Surfer sowie der Muscle Beach prägen das einzigartige Flair.  

Die hohen Wellen, das Meeresrauschen, die Palmen und die süßen Umkleidekabinen. Ich hätte Stunden hier verbringen und auf das Meer starren können.

Santa Monica

In Santa Monica gibt es wirklich alles. Shops, Bars, Restaurants und sogar einen kleinen Freizeitpark. 

Beverley Hills

Zahlreiche Hollywood-Stars sind in Beverly Hills zuhause. Auch der weltbekannte Rodeo Drive, Drehort von Pretty Woman, befindet sich hier. Teure und exklusive Läden reihen sich aneinander. Für mich auf jeden Fall viel zu teuer, aber gucken darf man ja 😛 

Einen leckeren Iced Latte findet ihr übrigens bei Alfred Coffee Beverly Hills. Direkt daneben befindet sich die Love Wall. #takeapicture

In-N-Out Burger

Wer in Kalifornien ist, muss unbedingt einmal zu In-N-Out Burger. Vegetarische Burger gibt es leider noch nicht, doch die Pommes machen das wieder gut 😉

Malibu

Oh Malibu – wie schön du bist! Das Zuhause der Stars und Sternchen sowie Drehort von Hannah Montana und Two and a Half Men, ist zu 100% einen Besuch wert. Absolutes Highlight in Malibu ist die Malibu Farm, einer meiner Lieblingsorte in ganz Los Angeles. 

Fresh, Organic, Local – Wer großen Wert auf die Verwendung von lokalen und organischen Produkten legt, ist in der Malibu Farm genau richtig. Die Gerichte sind frei von raffiniertem Zucker und Zusatzstoffen. Zudem werden fast ausschließlich Produkte von lokalen Bauern und kleineren Betrieben verwendet. 

Noch ein Paar Tipps für Los Angeles:

  • Mexikanisch essen bei Chipotle
  • Den besten Cheesecake in der Cheesecake Factory probieren.
    Der Oreo-Cheesecake ist absoluter FOOD PORN. Die für mich schönste Kulisse der Restaurantkette befindet sich in Santa Monica. 
  • Feiern im Club The Abbey Food & Bar 
  • Für die absoluten Pancake Lover – Frühstücken bei IHOP 
  • Cheese Fries und noch mehr Burger? Ab zu Shake Shark!
  • Versucht unbedingt die Rush Hour zu umgehen! Der Berufsverkehr in Los Angeles ist um einiges zäher als in Deutschland. 

Von Los Angeles über den Big Sur nach...

Nach gelungenen Tagen in Los Angeles ging es weiter Richtung San Francisco. Auch wenn es wirklich viel für einen Tag war, entschieden wir uns auf dem Weg einen Zwischenstopp beim berühmten Big Sur einzulegen. Jeder Reiseführer besteht darauf, dass dieser auf der Strecke nicht fehlen darf. Nach circa sieben Stunden Fahrt sind wir gegen späten Nachmittag kurz vor unserem Ziel. Die Strecke ist wirklich atemberaubend, es ist so mystisch und verzaubernd, dass man es sich sich allein von Erzählungen nur schwer vorstellen kann. Ich kann es kaum in Worte fassen, ihr solltet es selbst erleben!

Das Restaurant Nepenthe ist ein beliebter Stopp auf der Strecke. Egal ob Lunch oder Dinner, das Menü bietet eine ordentliche Auswahl. Die Preise sind etwas höher, doch hier bezahlt man nicht nur für das Essen, sondern auch für einen unschlagbaren Ausblick!

Next Stop: San Francisco

Wie soll ich nur anfangen…
Vom sonnig, warmen Los Angeles ins nasskalte San Francisco. Erstmal ein Schock. Das Wetter spielte nicht mit, das Zimmer im Hostel begrenzte sich auf circa acht Quadratmeter und zudem hatten wir keinen blassen Schimmer, was wir unternehmen sollten. Wir buchten uns also ein 48-Stunden Ticket für den Big Bus. Meiner Meinung nach sind Hop-On-Hop-Off Busse oftmals die beste Möglichkeit eine Stadt ausgiebig zu erkunden.

Hop-On-Hop-Off Bus: Unsere Stopps

San Fransciso hat vieles zu bieten, kulinarisch und kulturell gesehen. Leider konnten wir uns nicht zu 100% auf die Stadt einlassen und haben unsere Tage nicht so ganz genießen können. Aber das ist auch immer Geschmacksache. Vielleicht klappt es bei einem zweiten Besuch. 

Fischerman's Wharf

Von San Francisco zurück nach Los Angeles...

Wir entschieden uns nochmal einen Zwischenstopp in Los Angeles einzulegen. Die Strecke von Los Angeles nach Las Vegas ist kürzer und angenehmer zu fahren, als die von San Francisco nach Las Vegas. Wir verbrachten unseren Abend in Santa Monica, bevor es am nächsten Morgen weiter ging…

Last but not least: VEGAS BABY

Nach vier Stunden Fahrt erreichten wir Las Vegas – die Fantasiestadt mitten in der Wüste. Wir buchten für die erste Nacht das Caesars Palace. Eine Nacht wie im Film „Hangover“ zu verbringen, das musste einfach drin sein. Wir buchten das Hotel zwei Wochen im Voraus über booking.com und bezahlten für eine Nacht im klassischen Doppelzimmer 80 € pro Person. Achtung: Die Preise können meist doppelt oder dreifach so hoch sein, wenn man seinen Aufenthalt auf das Wochenende legt.

Das Hotel ist definitiv einen Besuch wert, im Nachhinein würde ich es jedoch nicht nochmal buchen. Da alle Hotels unmittelbar nebeneinander liegen, reicht es meiner Meinung nach, ein oder zwei Abende im Casino zu verbringen. Man darf nämlich nicht vergessen, dass das Caesars eine Touristenattraktion ist und somit nicht nur Hotelgäste durch das Hotel spazieren, sondern auch eine Unmenge an Touristen.

"Las Vegas is a 24-hour city. It never stops." - Eli Roth

Tagsüber ist Vegas eher unspektakulär, aufgrund dessen empfiehlt es sich definitiv ein Hotel mit Pool zu buchen, um nach einer langen Partynacht ausspannen zu können. Nachts hingegen ist die Stadt OUT OF THIS WORLD. Wenn man den Strip entlang spaziert, hat man gefühlt die ganze Zeit den Mund offen stehen. Es ist eine andere Welt. Die Hotels gelten als die Hauptattraktionen in Vegas und dem kann ich absolut zustimmen. Wo sonst kann man an nur einem Abend in Venedig eine Gondelfahrt unternehmen, auf dem Eiffelturm stehen und wenige Augenblicke später durch die Straßen von New York schlendern? Ohne zu übertreiben, Las Vegas übertraf meine Vorstellungen in jeglicher Hinsicht.

"What happens in Vegas, stays in Vegas"

Da das Caesars für fünf Nächte dann doch zu teuer gewesen wäre, buchten wir für die restlichen vier Nächte das Hard Rock Hotel & Casino. Das Hotel liegt etwas außerhalb vom Geschehen, bietet jedoch einen kostenlosen Shuttle zum Strip an. Zu Fuß ist dieser innerhalb von 15 Minuten zu erreichen. Das Hotel ist auf jeden Fall extrem cool, die Zimmer sind groß und die Anlage ist überschaubar. Im Gegensatz zum Caesars verläuft man sich wenigstens nicht und da es nicht unbedingt zu den Top Sehenswürdigkeiten zählt, geht es weitaus ruhiger und gelassener zu.
Wir haben für eine Nacht circa 35 Euro pro Person bezahlt, wobei man beachten muss, dass die Preise auch hier immer unterschiedlich sein können. Es kommt auf die Saison, Ferienzeiten und das Wochenende an. Zudem fällt noch eine Resort Fee an, die vor Ort bezahlt werden muss und nicht im Preis, auf booking.com oder anderen Plattformen,  inklusive ist.

What to do in Vegas?

  • Besuch einer Poolparty (z.B. im MGM), Eintritt liegt im Durchschnitt bei 70 $
  • Shopping (für Schnäppchenjäger empfehle ich die Las Vegas Premium Outlets North)
  • Fotostopp bei dem weltberühmten Las Vegas Schild
  • Sightseeing aka Hotelhopping
  • Casino, Casino und noch mehr Casino
  • Old Las Vegas

Unsere Route:


Los Angeles – Big Sur – San Francisco – Los Angeles – Las Vegas – Los Angeles
14 Tage
2098 km

Nach 14 unvergesslichen und aufregenden Tagen hieß es Abschied nehmen vom Land der unbegrenzten Möglichkeiten. 

Zurück in Deutschland verspürten wir so eine extreme Sehnsucht, dass wir uns kurzerhand entschieden, im darauffolgenden Jahr nochmal einen Roadtrip zu starten, dieses Mal mit San Diego. Stay tuned, Blogbeitrag Amerika #2 is coming soon. 

Fragen oder Anregungen? Ich freue mich über jede Nachricht!

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